Frage 101-137

Was bewirkt das Kommando kill %30?

  1. An den zuletzt im Hintergrund gestarteten Prozess wird das Signal 30 (SIGPWR) geschickt.

  2. An alle (eigenen) Prozesse, die mehr als 30% des Prozessors beanspruchen, werden beendet.

  3. Der 30. Hintergrund-Job (in der Zählung dieser Shell) wird beendet.

  4. Der Prozess mit der PID 30 wird beendet.

LPI-Lernziel Prozesse erzeugen, überwachen und beenden (103.5)

Die Bash verwendet %1, %2 und so weiter, um die Hintergrund-Jobs zu zählen (und da unbenutzte kleine Nummern wiederverwendet werden, müssen Sie sich schon ganz schön anstrengen, um im normalen Betrieb auf 30 Jobs zu kommen). Entsprechend ist Antwort 3 richtig. Funktionieren tut das übrigens nur mit der Version von kill, die in die Bash eingebaut ist; mit dem Systemprogramm /bin/kill geht es nicht, aber das ist in der Regel kein Problem, da Sie in Shells, wo Sie /bin/kill aufrufen müssen, nicht in die Verlegenheit kommen, Hintergrund-Jobs à la Bash angelegt zu haben.

Andere Signale als SIGTERM können Sie mit kill verschicken, indem Sie die Signalnummer hinter einem - (und nicht %) angeben (Antwort 1).

Etwas wie in Antwort 2 wäre sicher bequem, aber kill funktioniert leider nicht so.

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22.8.2009 01:07:30

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