Mit welchem Programm können Sie die Geräte am USB auflisten?
lsusb
usbls
dumpusb
usbdump
Betrachten Sie die folgende Ausgabe von lsmod:
sd_mod 28748 0
crc_t10dif 1632 1 sd_mod
usb_storage 48472 0
ata_generic 4340 0
libata 150904 1 ata_generic
scsi_mod 131800 4 sd_mod,usb_storage,firewire_sbp2,libata
Welche Aussagen treffen zu?
Das Modul libata ist aktuell unbenutzt.
Wenn das Modul sd_mod mit modprobe -r entfernt wird, wird das Modul crc_t10dif mit entfernt.
Wenn das Modul sd_mod mit modprobe -r entfernt wird, wird das Modul scsi_mod mit entfernt.
Damit das Modul usb_storage funktioniert, muss scsi_mod geladen sein.
Damit das Modul libata funktioniert, muss ata_generic geladen sein.
Betrachten Sie die folgenden Aussagen über udev. Welche davon treffen zu?
udev ist Bestandteil des Linux-Kernels.
Mit udev spiegelt das /dev-Verzeichnis des Systems die tatsächlich vorhandene Hardware wider.
udev ist nur beim Systemstart aktiv.
Der udev-Daemon wird vom Kernel über Hardware-Änderungen benachrichtigt.
Als Systemverwalter können Sie Regeln festlegen, die entscheiden, wie Geräte ins System eingebunden werden.
Die Konfiguration von udev steht in der Datei /etc/udev.conf.
Mit welchem Kommando können Sie bei einem aktuellen Linux-Kernel die PCI-Geräte auflisten?
lspci
cat /proc/pci
pcidump -v
ls /pci
Was ist der Unterschied zwischen Hotplug- und Coldplug-Geräten?
Coldplug-Geräte sind fest im Rechner eingebaut und werden initialisiert, wenn udev gestartet wird; Hotplug-Geräte können kommen und gehen und werden von udev nach Bedarf initialisiert.
Hotplug-Geräte müssen eingeschaltet sein, bevor man sie an den Rechner anschließen kann; Coldplug-Geräte können auch ausgeschaltet bleiben und werden dann später erkannt, wenn man sie einschaltet.
Coldplug-Geräte werden beim Booten konfiguriert und Hotplug-Geräte später.
Hotplug-Geräte sind solche, für die spezielle Hotplug-Treiber zur Verfügung stehen, so dass sie im laufenden Betrieb angeschlossen werden können.
Was tut das Kommando modprobe foobar?
Es versucht, ein Kernel-Modul namens foobar.ko zu finden und in den aktuellen Kernel zu laden. Alle Module, die dieses Modul braucht, müssen bereits geladen worden sein.
Es versucht, ein Kernel-Modul namens foobar.ko zu finden und in den aktuellen Kernel zu laden. Benötigt das Modul andere Module, werden diese auch gesucht und geladen usw.
Es versucht, das Modul foobar.ko aus dem laufenden Kernel zu entfernen.
Es versucht, das Modul foobar.ko aus dem laufenden Kernel zu entfernen. Alle Module, die nur (noch) von diesem Modul benötigt werden, werden ebenfalls entfernt.
Was tut das Kommando modprobe -r foobar?
Es versucht, ein Kernel-Modul namens foobar.ko zu finden und in den aktuellen Kernel zu laden. Alle Module, die dieses Modul braucht, müssen bereits geladen worden sein.
Es versucht, ein Kernel-Modul namens foobar.ko zu finden und in den aktuellen Kernel zu laden. Benötigt das Modul andere Module, werden diese auch gesucht und geladen usw.
Es versucht, das Modul foobar.ko aus dem laufenden Kernel zu entfernen.
Es versucht, das Modul foobar.ko aus dem laufenden Kernel zu entfernen. Alle Module, die nur (noch) von diesem Modul benötigt werden, werden ebenfalls entfernt.
Woher bekommt das Kommando modprobe Informationen darüber, welche
Module als Voraussetzung für ein zu ladendes Modul geladen sein müssen?
Aus der Datei modules.dep im Modulverzeichnis für den aktuellen Kernel
Aus Informationen im ELF-Abschnitt DEPENDENCIES der zu ladenden Moduldatei
Aus dem Makefile des Linux-Kernels
Von http://www.kernel.org/module-dependencies/MODULNAME
Geben Sie alle Orte an, wo das Kommando modprobe nach
Konfigurationseinstellungen sucht.
In der Datei /etc/modprobe.conf
In den Dateien im Verzeichnis /etc/modprobe.d, deren Namen auf .conf enden
In der Datei /lib/modules/Kernelversion/modprobe.conf
In der Datei /usr/lib/modprobe.conf
In den Dateien im Verzeichnis /usr/lib/modprobe.d, deren Namen auf .conf enden
Welche Informationen können in den Konfigurationsdateien für modprobe
(unter /etc) unter anderem enthalten sein?
Alternative Namen für Module (Direktive alias)
Optionen für Module (Direktive options)
Abweichende Installationskommandos für Module (Direktive install)
Die Anweisung, interne Aliase eines Moduls zu ignorieren (Direktive blacklist)
Angaben darüber, welche Module sich nicht vertragen (Direktive conflicts)
Listen der Module, die ein anderes Modul benötigt (Direktive depends)
Mit welchem Kommando können Sie herausfinden, welche Module gerade im Kernel geladen sind?
modls
lsmod
cat /proc/modinfo
grep loaded /sys/module-list
Nicht angemeldet