Das »Linux Professional Institute« (LPI) wurde 1999 mit dem Ziel gegründet, Anwendern und interessierten Firmen Hilfe beim »professionellen Gebrauch« von Linux zu geben. Ziemlich bald wurde die Zertifizierung von »Linux Professionals« als Gebiet erkannt, auf dem viel Arbeit zu leisten ist, und das LPI hat sich bisher auf dieses Problemfeld konzentriert.
Das LPI ist in Kanada als ''non-profit association'' eingetragen.
Zur Zeit bietet das LPI eine dreistufige Zertifizierung für Linux-Systemadministratoren an, das LPIC-Programm. Über weitere Zertifizierungsschienen, etwa für Linux-Anwender oder -Entwickler, wurde in der Vergangenheit mehr oder weniger halblaut nachgedacht, ohne dass konkrete, konsequente Schritte zu deren Verwirklichung durchgeführt wurden.
Das LPI unterhält einen Hauptsitz in Kanada mit einigen festangestellten Kräften, die sich vor allem um administrative und repräsentative Angelegenheiten kümmern. Der Löwenanteil der Arbeit etwa bei der Prüfungsentwicklung wird jedoch von freiwilligen Helfern erledigt.
In anderen Ländern gibt es oft Organisationen, die die Ziele des LPI regional vertreten, etwa LPI Central Europe.. Daneben unterhält das LPI ein Netz von sogenannten ''master affiliates'', die als kommerzielle Firmen Schulungsanbieter und Trainer bei der Durchführung von LPI-orientierten Schulungsmaßnahmen unterstützen sollen. Im deutschsprachigen Raum ist das die Firma OSCert, deren Geschäftsführer (vielleicht auffällig, aber nicht zufällig) gleichzeitig wichtige Positionen im LPI German e.V. einnehmen.
Auf Messen und bei anderen Veranstaltungen sowie bei der Abnahme von Papierprüfungen wird das LPI lokal oft von Freiwilligen unterstützt, die keine formale Beziehung zum LPI oder einer der örtlichen Organisationen haben, sondern sich in ihrer Freizeit engagieren oder von ihrem Arbeitgeber für diesen Einsatz abgeordnet oder freigestellt werden.
Das LPI bietet außer der Zertifizierung selbst verschiedene unterstützende Leistungen an:
Nicht angemeldet